Jazz in der Musiknacht

Of Cabbages and Kings 2_priv

Eine quicklebendige Szene und Fangemeinde hat der Jazz in Köln. Im magischen Dreieck zwischen WDR, Hochschule für Musik und Tanz und dem Stadtgarten finden immer wieder tolle Konzerte statt und neben den international renommierten „Stars“ wachsen zahlreiche neue Talente nach. Trotzdem ist es für Jazzmusiker/-innen nicht leicht, sich gegen den musikalischen Mainstream zu behaupten und spielen zu können. Auch die jüngst erschienene Studie des Jazzinstituts Darmstadt zur Überlebenssituation der Jazzmusiker zeigt einmal mehr, dass das finanzielle Überleben schwierig ist. Dennoch beurteilt die Programmgruppe Jazz im Team der Kölner Musiknacht – bestehend aus Ulla Oster, Shannon Barnett und Stefan Karl Schmid – die Entwicklung insgesamt positiv: „Die Jazzszene in Köln ist relativ groß, vielschichtig und lebendig. Sie hat sich in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt. Das spielerische Niveau ist sehr hoch.“

Viele Ensembles haben sich auch in diesem Jahr für einen Auftritt in der Kölner Musiknacht beworben. So meldete der Jazzer Jonas Stuppin seine Band Morph Quartett (in der Fritz Thyssen-Stiftung zu hören) für die Musiknacht mit dem Hinweis an, wie schwer es für junge Bands sei, in Köln Auftrittsmöglichkeiten zu finden. Entscheidend für die Auswahl der neun vertretenen Ensembles war jedoch für Ulla Oster und ihre Kollegen, was ihnen gefiel: „Uns war wichtig, dass die Musik originell, interessant und dazu handwerklich gut gemacht ist. In der Beurteilung waren wir uns dann schnell einig.“

Und in der Tat gibt es nicht nur musikalisch Überraschendes. Bei dem Ensemble „Of Cabbages and Kings“ (oben im Bild) ist schon die unkonventionelle Zusammensetzung eine echte Neuheit: Vier ausdrucksstarke Jazz-Sängerinnen werden von einem ausgezeichneten Instrumentaltrio (Klavier, Kontrabass und Schlagzeug) begleitet, während sie ihre spannenden und abwechslungsreichen Eigenkompositionen vortragen (Auftrittsort WDR). Das Spektrum reicht von freier Bandimprovisation zu vorgefertigten Linien, von acapella-Arrangements bis hin zur Stimme als reines Begleitinstrument für die Band.

Andererseits begeistert das neue Trio des Pianisten Jürgen Friedrich mit David Helm am Bass und dem gefragten Nachwuchstalent Fabian Arens am Schlagzeug mit seinem Debutalbum „Reboot“ (zu hören im C. Bechstein Centrum Köln). Tief verwurzelt im Jazz, kombinieren die Musiker alten Blues mit Musik des 20. Jahrhunderts und überzeugten so die Programmgruppe für den Live-Auftritt in der Musiknacht.

Die übrigen Ensembles sind: Margeaux und die Banditen sowie Noirrouge (Dom-Forum), Oliver Lutz Quintett sowie Nice Keys (Kölnischer Kunstverein), Müller & Wiberny (Kunst-Station Sankt Peter) und Westinato (Museum für Angewandte Kunst).

Auch in diesem Punkt sind sich die Mitglieder der Programmgruppe Jazz einig: Die wichtige Unterstützung der Stadt Köln in Bezug auf den Jazz ist zwar besser geworden, aber das mediale Interesse und die Darstellung durch Vorankündigungen, Konzertberichte etc. könnte deutlich stärker ausfallen. Denn das Publikum für Jazz ist da. Fazit: Freunde von gutem handgemachtem Jazz können sich schon jetzt auf die Darbietungen in der Musiknacht freuen.

Eine quicklebendige Szene und Fangemeinde hat der Jazz in Köln. Im magischen Dreieck zwischen WDR, Hochschule für Musik und Tanz und dem Stadtgarten finden immer wieder tolle Konzerte statt und neben den international renommierten „Stars“ wachsen zahlreiche neue Talente nach. Trotzdem ist es für Jazzmusiker/-innen nicht leicht, sich gegen den musikalischen Mainstream zu behaupten und spielen zu können. Auch die jüngst erschienene Studie des Jazzinstituts Darmstadt zur Überlebenssituation der Jazzmusiker zeigt einmal mehr, dass das finanzielle Überleben schwierig ist. Dennoch beurteilt die Programmgruppe Jazz im Team der Kölner Musiknacht – bestehend aus Ulla Oster, Shannon Barnett und Stefan Karl Schmid – die Entwicklung insgesamt positiv: „Die Jazzszene in Köln ist relativ groß, vielschichtig und lebendig. Sie hat sich in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt. Das spielerische Niveau ist sehr hoch.“

Viele Ensembles haben sich auch in diesem Jahr für einen Auftritt in der Kölner Musiknacht beworben. So meldete der Jazzer Jonas Stuppin seine Band Morph Quartett (in der Fritz Thyssen-Stiftung zu hören) für die Musiknacht mit dem Hinweis an, wie schwer es für junge Bands sei, in Köln Auftrittsmöglichkeiten zu finden. Entscheidend für die Auswahl der neun vertretenen Ensembles war jedoch für Ulla Oster und ihre Kollegen, was ihnen gefiel: „Uns war wichtig, dass die Musik originell, interessant und dazu handwerklich gut gemacht ist. In der Beurteilung waren wir uns dann schnell einig.“

Und in der Tat gibt es nicht nur musikalisch Überraschendes. Bei dem Ensemble „Of Cabbages and Kings“ (oben im Bild) ist schon die unkonventionelle Zusammensetzung eine echte Neuheit: Vier ausdrucksstarke Jazz-Sängerinnen werden von einem ausgezeichneten Instrumentaltrio (Klavier, Kontrabass und Schlagzeug) begleitet, während sie ihre spannenden und abwechslungsreichen Eigenkompositionen vortragen (Auftrittsort WDR). Das Spektrum reicht von freier Bandimprovisation zu vorgefertigten Linien, von acapella-Arrangements bis hin zur Stimme als reines Begleitinstrument für die Band.

Andererseits begeistert das neue Trio des Pianisten Jürgen Friedrich mit David Helm am Bass und dem gefragten Nachwuchstalent Fabian Arens am Schlagzeug mit seinem Debutalbum „Reboot“ (zu hören im C. Bechstein Centrum Köln). Tief verwurzelt im Jazz, kombinieren die Musiker alten Blues mit Musik des 20. Jahrhunderts und überzeugten so die Programmgruppe für den Live-Auftritt in der Musiknacht.

Die übrigen Ensembles sind: Margeaux und die Banditen sowie Noirrouge (Dom-Forum), Oliver Lutz Quintett sowie Nice Keys (Kölnischer Kunstverein), Müller & Wiberny (Kunst-Station Sankt Peter) und Westinato (Museum für Angewandte Kunst).

Auch in diesem Punkt sind sich die Mitglieder der Programmgruppe Jazz einig: Die wichtige Unterstützung der Stadt Köln in Bezug auf den Jazz ist zwar besser geworden, aber das mediale Interesse und die Darstellung durch Vorankündigungen, Konzertberichte etc. könnte deutlich stärker ausfallen. Denn das Publikum für Jazz ist da. Fazit: Freunde von gutem handgemachtem Jazz können sich schon jetzt auf die Darbietungen in der Musiknacht freuen.

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