Music Movies in Arbeit

IMG_3583

Während die Künstlerinnen und Künstler ihre Programme für die Kölner Musiknacht proben, drehen Jugendliche aus Köln und der Region kleine Filme – die „Music Movies“. Sie bringen nicht nur dem Publikum, sondern vor allem auch den Jugendlichen selbst näher was es heißt, als freier Musiker in Köln zu leben.

Am letzten Wochenende trafen Simon und David aus Köln den Pianisten Martin Tchiba im Bechstein Centrum. Die beiden haben vor Jahren selbst einmal Musik gemacht, kannten sich aber aus einem Sportverein. In der Schule war David schon mit Kurzfilmen in Berührung gekommen und beide Jugendlichen nutzten den Tag nicht nur, um einen Kölner Künstler zu treffen, sondern auch, um etwas über das Filmen zu lernen. Das Interview war erstklassig vorbereitet, so der Filmemacher Gerhard v. Richthofen, der sich schon darauf freut, die beiden im Schneideraum und am 30. September in der Musiknacht wiederzusehen.

CIMG0022

Tabea und Pauline aus Brühl haben die Banda Scintilla in der Musikhochschule besucht und mit ihnen natürlich auch über Musik gesprochen. Beide Mädchen spielen ein Instrument, haben aber vor ihrem Treffen mit dem Kölner Ensemble noch nie Alte Musik gehört. Auf unsere Frage, was sie nun von dieser Musikrichtung halten, sagen beide: „Alte Musik kannten wir nur unbewusst aus Märchenfilmen. Jetzt wissen wir auf jeden Fall mehr über die Musikrichtung und haben auch eine andere Verbindung zu Ihr. Wir finden, wenn man einmal etwas „live“ gehört hat, hat man grundsätzlich ein anderes Verhältnis zu den Stücken oder der Musik, weil man mehr Empfindungen mit Ihr verbindet. Wenn es sich mal ergibt, würden wir auch gerne auf ein Konzert gehen auf dem Alte Musik gespielt wird.“ Naja, die erste Gelegenheit dazu ist ja dann die Kölner Musiknacht. Tabea und Pauline freuen sich jetzt schon auf den Auftritt der Banda Scintilla und auf die Präsentation des fertigen Kurzfilms. Sie haben uns außerdem versprochen, noch ein paar Freunde mit zu bringen, denn Live-Musik schafft eben Empfindungen!

Das Projekt „Music Movies“ ist möglich dank einer Förderung der RheinEnergieStiftung Kultur. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *